Eisenbahnergärten / Aurelishäuser: „So schön ist das hier, das wusste ich gar nicht.“ (OB Schreiner)

Es ist zu befürchten, dass die  beiden „Aurelishäuser“ in der verlängerten  Hauptstraße12/14 nördlich des Bahnhofs demnächst abgerissen werden; dieser Abriss hängt eng mit der drohenden Bebauung der Eisenbahnergärten zusammen.

Häuser weg, Gärten weg?

  • Die 40 „Eisenbahnergärten“ liegen zwischen den Häusern Okenstr. 52 -70 und  der verlängerten Hauptstraße nördlich des Bahnhofs. Sie sind über 100 Jahre alt.
  • 2003 hat OB Schreiner mit der Immobilienfirma Aurelis einen Vertrag über die Bebauung  der Gärten geschlossen. Der Gemeinderat hat (gegen das Votum der Grünen) zugestimmt.
  • Nach diesem Beschluss hat OB Schreiner bei einem Besuch die Gärten gesehen und gesagt:  „So schön ist das hier, das wusste ich gar nicht.“
  • Die Eisenbahngärtner haben vor Gericht ein Urteil erwirkt, dass der Teil ihrer Gärten, der über Mietverträge an die dortigen Wohnungen gebunden ist, nicht bebaut werden darf.
  • Dieses Gerichtsurteil blockiert gegenwärtig die Absicht der Firma Aurelis, das gesamte Areal nördlich des Bahnhofs – einschließlich Eisenbahnergärten –  in einem Zug zu bebauen.
  • Folglich ist der Abriss der Häuser Hauptstr. 12/14  derzeit eine sinnlose und angesichts der Lage auf dem Wohnungsmarkt verantwortungslose Zerstörung von Wohnraum.
  • Aurelis will aber trotzdem abreißen und blickt dabei auf die unmittelbar benachbarten Gärten: Deren rechtlicher Schutz wird  leider immer löchriger, weil sie bei Wohnungswechseln zunehmend aus den Mietverträgen herausgenommen werden. Durch den Abriss der Häuser will Aurelis den Druck auf die Eisenbahngärtner erhöhen, die Gärten aufzugeben.

Grüne Oase der Nordweststadt erhalten!

  • Unabhängig von ihrem rechtlichen Status werden nahezu alle Gärten genutzt.
    Sie bedeuten für rund 200 Menschen  ein hohes Maß an Lebensqualität.
  • Es ist zu befürchten, dass nach dem Abriss der Häuser Hauptstr. 12/14 bald Aktionen direkt gegen die Gärten drohen.
  • Der Kampf um den endgültigen Schutz der Gärten wird notwendig. Sie müssen ihren gegenwärtigen Nutzern und der Nordweststadt insgesamt dauerhaft erhalten bleiben!
  • Die Stadtverwaltung muss ihrer  Verantwortung gerecht werden und der Firma Aurelis einen akzeptablen Vorschlag  zum Verzicht auf das Gartengelände unterbreiten.
  • Und mindestens solange sollten die beiden Häuser Hauptstr. 12/14 stehen bleiben.

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