Physiker fordert klaren Kurs in der Energiewende 10. November 202510. November 2025 Pressemitteilung Beim zweiten Ortenautreff im Grünen Zentrum in Offenburg, ausgerichtet vom Ortsverband Offenburg von Bündnis 90/Die Grünen, sprach der promovierte Physiker Dietmar Weinmann über die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Energiewende. Unter dem Titel „Naturgesetze und Energiewende“ erläuterte Weinmann die grundlegenden physikalischen Gesetze, die bei der Energieumwandlung gelten, und stellte ihre Bedeutung für die Energiewende heraus – insbesondere bei der Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien ohne Treibhausgasemissionen. Dabei machte er deutlich, dass die physikalischen Gesetze der Thermodynamik klare Grenzen setzen: Während Wärmepumpen aufgrund ihrer hohen Effizienz mehr Heizleistung liefern könnten, als sie an Strom verbrauchen, würden mit E-Fuels betriebene Verbrennungsmotoren eine deutlich schlechtere Energiebilanz aufweisen als batteriebetriebene Elektromotoren. „Die Naturgesetze lassen sich nicht verhandeln – sie zeigen uns den Weg“, betonte Weinmann. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels folgerte Weinmann, dass ein rasches Verbrenner-Aus und verstärkte Anreize zur Umstellung der Heizungstechnologien notwendig seien. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden über die politischen Konsequenzen. Einigkeit bestand darin, dass die Energiewende nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Der Ortenautreff soll künftig ein Mal pro Monat an wechselnden Orten innerhalb des Ortenaukreises stattfinden. Die Termine und Themen sind unter https://gruene-ortenau.de/events/ einsehbar. Der nächste Ortenautreff findet am 23.11. zum Thema „Grenzkontrollen“ in Kehl statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. — Bild: zweiter Ortenautreff zum Thema „Naturgesetze und Energiewende“ ©Torben Schober Teilen mit:Klick, um über Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet)Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Ähnliche Beiträge