Thomas Marwein MdL (Grüne): „Qualität der medizinischen Versorgung im Ortenaukreis wird nachhaltig gestärkt“
Der Klinikstandort Offenburg profitiert mit einer großen Summe aus dem Krankenhausbauprogramm 2026. Das hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration am Dienstag (10. Februar) bekannt gegeben. Ziel des Programms ist es, die Kliniklandschaft in Baden-Württemberg zu modernisieren und weiterzuentwickeln sowie die Gesundheitsversorgung zukunftssicher aufzustellen.
Das Ortenau Klinikum wird ab 2030 beziehungsweise mit Fertigstellung der dazu erforderlichen Neu- oder Umbaumaßnahmen seine stationären Leistungen an den vier Krankenhausstandorten in Offenburg, Lahr, Wolfach und Achern erbringen – das hat der Kreistag des Ortenaukreises im Juli 2018 mit der Agenda „Ortenau 2030“ entschieden. Die Standorte Offenburg und Lahr werden in diesem Zuge als Häuser der Maximalversorgung weiterentwickelt, was in Offenburg einen großen Klinikneubau umfasst. Mit den Maßnahmen an der Energiezentrale in Offenburg werden bereits begonnene Bauabschnitte konsequent fortgeführt.
„Der Standort Offenburg ist als zentraler Bestandteil des Kommunalverbundes ein Eckpfeiler der medizinischen Versorgung in der Region.“, so Thomas Marwein, Landtagsabgeordneter der Grünen im Wahlkreis Offenburg. Der Klinikneubau soll eine moderne, spezialisierte und hocheffiziente medizinische Versorgung gewährleisten und so freut es mich sehr, dass im Zuge des Jahreskrankenhausbauprogramms 2026 Fördergelder nach Offenburg fließen sollen. Der Standort Offenburg hat für die Fortführung bereits begonnener Bauabschnitte Kosten von 24,7 Millionen Euro angemeldet. Diese Kosten werden nun in einem nächsten Schritt von Experten geprüft. Danach fällt die Entscheidung über den genauen Förderbetrag.“
„Die Krankenhäuser sind das Rückgrat unseres Gesundheitssystems. Und das Land ist ihr verlässlicher Partner. Das gleiche erwarten wir auch vom Bund“, sagte MdL Marwein. „Krankenhäuser können sich nur dann zukunftssicher aufstellen, wenn alle Partner ihre Aufgaben erfüllen. Deshalb muss der Bund die Krankenhäuser bei den Betriebskosten ausreichend vergüten.“
Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 sieht Fördermittel von 248 Millionen Euro für 14 Bauprojekte und sechs Planungsraten an Kliniken in Baden-Württemberg vor. Insgesamt unterstützt das Land im Doppelhaushalt 2025/26 die Krankenhäuser in Baden-Württemberg mit mehr als einer Milliarde Euro – und damit deutlich mehr als im vorherigen Doppelhaushalt.
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