Landtagsabgeordnete Sandra Boser zu Besuch bei der Galerie Linda Treiber in Ettenheimmünster

Pressemitteilung

(Ettenheimmünster) Am Donnerstag, den 29. Juli 2021 tauschte sich Sandra Boser, örtliche Grünen Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin im Kultusministerium, gemeinsam mit der Grünen Bundestagskandidatin Heike Dorow in Ettenheimmünster bei der Galerie Linda Treiber zum Thema Kunst und Kultur im ländlichen Raum aus. Mit dabei waren Linda Treiber, die die Galerie Linda Treiber führt sowie die beiden Töchter Gretje und Dortje Treiber.

Bereits im vergangenen Jahr tauschte sich die Landtagsabgeordnete Sandra Boser in einem öffentlichen WebTalk mit zahlreichen Kulturschaffenden der Region gemeinsam mit der baden-württembergischen Staatssekretärin im Wissenschaftsministerium Petra Olschowski zum Thema: „Kulturpolitik für die Zukunft“ und „Kultur während Corona“ aus. Auch Linda Treiber war damals mit dabei und stand auch danach weiter in Kontakt mit Sandra Boser. Um Kunst und Kultur im ländlichen Raum zu fördern, wurden neue Programme wie „FreiRäume“ aufgelegt, mit denen Leeräume wiederbelebt werden sollen. Mit dem „Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand“ hat das grün geführte Kunstministerium seit Beginn der Pandemie in kürzester Zeit zusätzliche Unterstützungsprogramme für Kunst- und Kultureinrichtungen aufgelegt, mit dem auch in der Ortenau innovative Projekte unterstützt werden konnten. Daher freute sich Sandra Boser nun bei einem Vor- Ort Termin bei der Galerie Linda Treiber sich über die aktuelle Situation in dieser Branche zu informieren.

Linda Treiber berichtete, dass trotz der Lockerungen der Coronamaßnahmen immer noch wenige Besucher*innen zu ihren Veranstaltungen kommen. Gerade ihre Besucher*innen kommen oft von weiter her. Sandra Boser bestätigte diesen Eindruck und sagte: „Auch die Gastronomen verzeichnen weniger Besucher*innen als zuvor, wir unterstützen daher die Öffnungen mit weiteren Maßnahmen.“ Linda Treiber erzählte weiter, dass sie sich momentan nicht traue eine nächste Ausstellung zu planen, da der Großteil der Besucher*innen ältere Menschen seien, die diese Angebote zum Teil noch scheuen. Für Linda Treiber sei es bedeutend, dass Kunst und Kultur auch im ländlichen Raum mehr Wertigkeit erhalte.

Wichtig sei, die Menschen wieder für Kunst- und Kulturveranstaltungen zu begeistern, waren sich alle einig. Sandra Boser informierte Linda Treiber darüber, dass das Land einzelne Projekte im Bereich von Kunst und Kultur fördere. Hier könne man auch gut außerunterrichtliche Angebote nutzen. So kann Kunst im Bereich sozial-emotionale Förderung einen guten Beitrag leisten. „Hier müssen auch die Lehrer mitmachen“, so Linda Treiber und erzählte weiter, dass sie bereits Kooperationen mit Schulklassen gemacht habe. Sandra Boser ergänzte, dass die außerunterrichtlichen Angebote auch die Lehrer*innen unterstützen können und zudem mit externen Partnern auch eine gute Klassenstruktur gefördert werden könne.

Es wäre wünschenswert, so Linda Treiber abschließend, dass die Politik den Kunst- und Kulturbereich mehr unterstützt. Dies sagte die Abgeordnete zu.

Für alle Kunstinteressierte, derzeit kann man in der Galerie Treiber eine Ausstellung von Sam Szembek mit einer Gegenüberstellung seiner alten und neuen Werke bewundern. Ein Besuch ist lohnenswert.

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Bild (v.l.n.r.): Sandra Boser, Heike Dorow, Heinz Treiber, Dortje Treiber, Linda Treiber

© Wahlkreisbüro Sandra Boser

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