Verhandlungen für BAB-Autobahnzubringer südlich von Offenburg

Kommunen, Verwaltungen, Wirtschaftsverbände und insbesondere Mandatsträger aus der näheren Umgebung machen sich seit Jahren für einen weiteren Autobahnanschluss im Süden von Offenburg stark.

Diese langjährige Forderung der gesamten Wirtschaftsregion wurde entsprechend im Bundesverkehrswegeplan (BVP) als vordringlicher Bedarf eingestuft.

Da es für die Trassenführung eines solchen Autobahnzubringers nur eine Freihaltefläche auf der Gemarkung Offenburgs gibt (Variante 4 und die darauf aufbauenden V7 und V8 ), fragen sich viele Offenburger*innen, muss nur Offenburg die Last tragen? Auch die Gemeinden Hohberg, Friesenheim und das Ried würde von einem südlichen Anschluss profitieren.

Wir Grünen Gemeinderäte sehen uns weiterhin der Aussage verpflichtet, V4 nicht zur Umsetzung kommen zu lassen. Kolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen sehen das auch so und fordern eine Lösung südlich des Königswaldsees. Die Offenburger Verwaltungsspitze möchte zum jetzigen Zeitpunkt keine Trassendiskussion aufkommen lassen, sie würde der Realisierung des Anschlusses schaden und es müssen ihren Aussagen zufolge alle Varianten geprüft werden.

Wir meinen, das Gegenteil wäre der Sache dienlich: eine von der Region und in der Region getroffenen Lösung, die von vielen Menschen mitgetragen werden kann, weil sie unterschiedliche Belange berücksichtigt. Daher fordern wir unsere Oberbürgermeisterin auf, diesen Dialog mit den betroffenen Gemeinden zu führen.

Erst mit einer mehrheitlich akzeptierten Variante kann der geplante BAB Zubringer zeitnah verwirklicht werden, was im Interesse Aller ist.

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