265 Millionen Euro für den Wasserschutz – Auch der Wahlkreis Offenburg profitiert

Pressemitteilung

Das Land Baden-Württemberg investiert im Jahr 2026 insgesamt 265 Millionen Euro in Maßnahmen der Wasserwirtschaft. Dies hat das zuständige Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft am Mittwoch (15. April) in Stuttgart bekannt gegeben. Gefördert werden Projekte der Wasserversorgung, der Abwasserbehandlung, des Hochwasserschutzes sowie der Gewässerökologie. Auch im Wahlkreis Offenburg kommen mehrere wichtige Maßnahmen zum Tragen.

Konkret werden im Wahlkreis Offenburg unter anderem folgende Projekte unterstützt:

  • Neuausweisung Wasserschutzgebiet Breitsoldquelle, Bad Peterstal-Griesbach: 2.000 Euro
  • Neuausweisung Wasserschutzgebiet Rothquelle, Bad Peterstal-Griesbach: 2.000 Euro
  • Neuausweisung Wasserschutzgebiet Schwarze-Sod-Quelle, Bad Peterstal-Griesbach: 2.000 Euro
  • Altlastensanierung Cattunlache (Kontrolle/Überwachung MNA), Offenburg: 9.000 Euro
  • Altlastensanierung Bruder/Brennerei mit EV-Tankstelle, Durbach/Ebersweier: 12.500 Euro
  • Altlastensanierung Fels/Parkettfabrik mit EV-Tankstelle, Neuried/Altenheim: 10.000 Euro

 

Vorsorge für die Folgen der Klimakrise

„Sauberes Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage. Die Folgen der Klimakrise – von längeren Trockenperioden bis hin zu Starkregen und Hochwasser – zeigen deutlich, wie wichtig eine vorausschauende Wasserpolitik ist. Mit den Investitionen stärken wir die Resilienz unserer Region und schützen Mensch und Natur gleichermaßen“, erklärt Thomas Marwein MdL. 

Besonders die Ausweisung und Sicherung von Wasserschutzgebieten sowie die Sanierung von Altlasten seien zentrale Bausteine für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort. Moderne Wasserpolitik setzt dabei verstärkt auf naturnahe Lösungen: Durch Entsiegelung, mehr Versickerungsflächen und dem Prinzip der „Schwammstadt“ wird Regenwasser vor Ort gehalten, Grundwasser gestärkt und gleichzeitig das Risiko von Überschwemmungen reduziert.

Verantwortung für kommende Generationen

Auch Maren Seifert, designierte Nachfolgerin im Landtag ab dem 1. Mai 2026, betont die Bedeutung der Maßnahmen: „Wasser ist ein Gemeingut, das wir besonders sorgsam schützen müssen. Die Fördermittel helfen unseren Kommunen, ihre Infrastruktur zukunftsfest zu machen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren. Das ist gelebter Umwelt- und Klimaschutz vor Ort – und eine Investition in die Lebensqualität kommender Generationen.“

Breite Förderung im ganzen Land

Die Mittel des Landes verteilen sich auf zahlreiche Kommunen in Baden-Württemberg. Sie tragen dazu bei, die Wasserversorgung zu sichern, Gewässer ökologisch aufzuwerten und den Schutz vor Hochwasser und Starkregenereignissen zu verbessern.

 

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