Tennishalle

Die Fraktion lehnt den Bau einer Tennishalle ab, weil der Standort absolut ungeeignet ist. Eine Grünfläche mit Sportnutzung ist nicht zur Bebauung frei gegeben, eine 10m hohe Halle würde die Dimensionen der anschließenden Bebauung sprengen und auch – soweit bisher untersucht – übermäßig Lärm ausstrahlen. Die angedachte Halle passt überdies überhaupt nicht in ein gut besuchtes Naherholungsgebiet. Wir sind außerdem mit Sicherheit über das Stadium hinaus, wo jeder Tennisclub in Offenburg seine eigene Halle plant und baut. Es kann nur klappen, wenn alle kooperieren, gemeinsam die Halle nutzen und vielleicht darüber hinaus noch weitere Nutzung möglich ist.

Daher stellen wir folgenden Prüfantrag:

  1. Der Bedarf für eine weiter Tennishalle in Offenburg ist zu klären.
  2. Die Verwaltung möge einen Suchlauf starten für eine Tennishalle mit 3 Feldern. Der Standort soll innerhalb bebauten Gebietes liegen und auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sein. Besonders sind Standorte in der Nähe von Schulen/Schulzentren zu prüfen, um eine Mehrfachnutzung und rentable Auslastung der Halle zu erreichen.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt – unter Federführung des Sportamtes und unter Einbeziehung des Sportkreises – mit allen Tennissportclubs Offenburgs zu verhandeln, wie das Modell einer gemeinsam genutzten Tennishalle aussehen könnte.

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1 Kommentar

  1. Marc Hilgenstock

    Der Prüfantrag ist begrüßenswert, fürwahr. Über die in ihm enthaltenen Punkte gälte es meiner Ansicht nach noch zu folgendes zu klären:
    – Wie die Stadt zu den publizierten Ergebnissen eines Lärmemissionsgutachtens gekommen sein möchte, wenn diverse Grundstückseigentümer von Messungen auf ihren Grundstücken bis dato nichts wissen?
    – Wieso gibt die Stadt ein derartiges Gutachten auf Kosten der Steuerzahler in Auftrag, wenn der TCO als juristische Privatperson eine neue Halle bauen möchte?
    – benötigt Offenburg tatsächlich eine neue Tennishalle in Anbetracht der Tatsache, dass die tatsächliche Boom Phase des Tennis nun eindeutig vorbei ist? Der TCO wirbt gerne bei seinem Vorhaben mit Namen wie Boris Becker (Karriereende 1999), Steffi Graf (Karriereende 1999), Anke Huber (Karriereanfang ?). In Schutterwald spielen mittlerweile Kinder auf drei Tennisplätzen auf einem sogenannten Indoorspielplatz. Lukrativ für den Betreiber und tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes – Jugendförderung vom Feinsten!

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