Sandra Boser zu Besuch bei der Firma Armbruster GmbH in Steinach – diesjähriger Preisträger des Landesförderprogramms „Spitze auf dem Land“

Pressemitteilung

(Steinach) Die Firma Armbruster GmbH aus Steinach ist diesjähriger Preisträger des Landesförderprogramms „Spitze auf dem Land“. Armbruster, spezialisiert auf die Fertigung von hochwertigen Produkten in der Medizintechnik und Industrie, steht beispielhaft für die Innovationskraft unserer Unternehmen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind innovative Ideen und Mut zur Veränderung gefragt, um aus einer schwierigen Lage einen nachhaltigen Fortschritt zu machen. Aus diesem Grund besuchte Sandra Boser – örtliche Abgeordnete, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Wirtschaftsausschuss der Grünen-Landtagsfraktion – am Freitag, den 10.07.2020, die Firma Armbruster GmbH und informierte sich bei einem Gespräch mit den beiden Geschäftsführern Florian und Tobias Armbruster über aktuelle Themen und der weiteren Entwicklung der Firma Armbruster in Steinach.

Vor 25 Jahren gründeten die Eltern von Florian und Tobias Armbruster das Unternehmen in Fischerbach. Über den Zwischenstopp in Haslach-Schnellingen ist die Firma 2009 in den Neubau im Gewerbegebiet Interkom nach Steinach umgezogen. Der in der zweiten Generation geführte Betrieb beschäftigt heute ca. 100 Mitarbeiter. Florian Armbruster erzählte: „Wir sind inzwischen international tätig. Neben Deutschland kommen die Kunden u.a. aus der Schweiz, Österreich, England, Italien und den USA. 60 % der komplexen Produkte werden aktuell für die Medizintechnik gefertigt und 40 % für die Industrie.“

Die Firma Armbruster produziert unter anderem Implantate und chirurgische Instrumente. Dabei werden die Produkte von den Kunden zusammen mit Ärzten entwickelt und bei der Firma Armbruster hergestellt.

„Baden-Württemberg hat einen Anteil von 25 % im Bereich der Medizintechnik in ganz Deutschland“, teilte Boser mit. Daher haben wir ein großes Interesse die Medizintechnik in Baden-Württemberg weiter voranzubringen, sagte Boser und erklärte weiter, dass es wichtig sei, Baden-Württemberg als Gesundheitsstandort zu stärken.

Weiter entwickeln möchte sich auch die Firma Armbruster und plant einen Anbau im Westen. Es sollen neue Räume für die Verwaltung entstehen und die Eigenentwicklung medizintechnischer Produkte soll vorangetrieben werden. Durch die Verlagerung der Verwaltung kann der frei werdende Platz unter anderem zur 3-D-Druck-Fertigung genutzt werden, so Florian Armbruster. Mehr als 4 Mio. Euro sollen dafür investiert werden. In eineinhalb Jahren soll der Anbau fertig sein. Falls die Finanzierung Corona-bedingt bis zur Antragsfrist nicht stehe, bot Sandra Boser ihre Unterstützung für eine Fristverlängerung an.

Ein weiteres Thema war der Breitband-Ausbau. Der fehle im Kinzigtal, äußerte sich Florian Armbruster. Die Landtagsabgeordnete erklärte: „Seit 10 Jahren wird der Breitbandausbau immer stärker gefördert. Seit 2016 wurden die Mittel vervierfacht. Inzwischen sind die Fördermittel von Bund und Land zusammengelegt worden, so dass eine 90 % Förderung besteht. Bei den Breitbandbescheide sei der Ortenaukreis immer dabei.“ Gründe, warum der Breitband-Ausbau nicht vorangehe, nannte Boser, teils Unwilligkeit bei den Telekommunikationsunternehmen oder Schwierigkeiten bei der Kabelverlegung.

Die Anbindung des Interkom Gewerbegebietes an die B33 sei auch schon ein längeres Thema bei dem es an Transparenz fehle, so Tobias Armbruster. Sandra Boser versprach, über den Stand der Dinge bei den zuständigen Behörden nachzufragen. Wie sich die Corona-Maßnahmen auf den Betrieb auswirken, wollte Boser noch wissen. „Umsätze und Auftragseingänge sind stabil geblieben. Unter anderem konnten neue Projekte angestoßen werden, wodurch bisher auch keine Kurzarbeit nötig war“, so Tobias Armbruster. Jedoch sei es unübersichtlich, wie das zweite Halbjahr verlaufe. Boser verkündete: „Unser Ziel ist es, so gut wie möglich, mit Unterstützungsmaßnahmen Verluste auszugleichen.“

Nach dem Gespräch gab es noch eine Führung durch die Produktion. Sandra Boser bedankte sich abschließend für den informativen Besuch und den Einblick in die Arbeit der Firma Armbruster.   

 

 

Bild: Wahlkreisbüro Sandra Boser

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