Der grüne Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Kehl, Bernd Mettenleiter, wurde zum Vize-Präsidenten des Oberrheinrats gewählt

Pressemitteilung

Mettenleiter ins Präsidium des Oberrheinrats gewählt

Der Grünen-Landtagsabgeordnete Bernd Mettenleiter, der die nördliche Ortenau in Stuttgart vertritt, wurde im schweizerischen Rheinfelden ins Präsidium des Oberrheinrats gewählt. Als Vorsitzender der baden-württembergischen Delegation des trinationalen Gremiums hat er nun das Amt des Vize-Präsidenten inne. Mettenleiter ist damit designierter Präsident für das Jahr 2025, da Baden-Württemberg  dann turnusgemäß den Vorsitz übernimmt.

„Ob grenzüberschreitende Ausbildung, gemeinsame Bahnverbindungen oder Kooperationen beim Hochwasserschutz: Der Oberrheinrat hat die Interessen der Region im Blick“, beschreibt Mettenleiter die Themenvielfalt. Seit 27 Jahren sei das Gremium Vorreiter der gelebten Nachbarschaft. „Der deutsch-französisch-schweizerische Wirtschaftsraum gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Europas. Daher ist es wichtig, dass wir die hiesigen Ideen in die Hauptstädte tragen.“

Mit Blick auf die vergangenen Europawahlen ist Mettenleiter davon überzeugt, dass Gremien, wie der Oberrheinrat, Vertrauen und Verständnis aufbauen. „Mit Abgrenzungen und nationalistischen Tendenzen kommen wir in unserem gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum nicht weiter“, ist er überzeugt. So versteht er seine neue Aufgabe auch so, den Wert von Europa herauszustellen.

Der Oberrheinrat bezieht zu wichtigen regionalen Fragen Stellung. Die Mitglieder im Rat kommen, neben Baden-Württemberg, aus Rheinland-Pfalz, dem Elsass und aus den fünf schweizer Kantonen Basel-Stadt, Basel-Land, Aargau, Jura und Solothurn. Neben Mettenleiter sind, mit den beiden Landtagsabgeordneten Thomas Marwein und Willi Stächele sowie Landrat Frank Scherer, drei weitere Personen aus der Ortenau Mitglied im Oberrheinrat.

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Bild: Vorstandsmitglieder des Oberrheinrates mit ihrer Präsidentin Bea Biber in der Mitte (6. von links) und dahinter Bernd Mettenleiter als neues Mitglied im Gremium

 

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