Lernrückstände abbauen: Neues Förderprogramm an Hochschulen

Pressemitteilung

Für den Abbau Pandemie-bedingter Lernrückstände von Studierenden stellt das Land im Jahr 2022 zusätzlich 28 Millionen Euro bereit – davon fließen 120.000 Euro nach Kehl. Mit der Fördersumme soll den Beeinträchtigungen während des Studiums durch die Corona-Pandemie etwas entgegengesetzt werden.

In erster Linie gehe es darum, Lernrückstände aufzuholen, die durch das Distanz-Studium entstanden sind. „Die Hochschulen können dafür passgenau zusätzliche Angebote in verschiedenen Bereichen entwickeln. Ergänzende Tutorien, Brückenkurse und Lerngruppen sollen helfen, fachliche Defizite auszugleichen“, so Bernd Mettenleiter, der als Grüner den Wahlkreis Kehl in Stuttgart vertritt. „Handwerkszeug, wie eigenständiges Lernen oder wissenschaftliches Arbeiten soll durch gezielte Angebote vermittelt werden.“

Zudem sollen die Studierenden durch individuelle Beratungs- und Coachingangebote unterstützt werden.“ Sein CDU-Kollege, Willi Stächele, ergänzt dabei, dass das Studieren während der Pandemie für viele mit Einschränkungen verbunden war. „WG-Zimmer statt Hörsaal und Video-Konferenz statt Präsenz-Seminar. Da blieb manches auf der Strecke“, ist Stächele überzeugt. „Das Land hat deshalb ein neues Förderprogramm aufgelegt, um den Studierenden unter die Arme zu greifen.“

Das Förderprogramm zum Ausgleich von Lernlücken reiht sich dabei in ein breites Unterstützungsangebot ein, das Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) und das Land Baden-Württemberg während der Corona-Pandemie aufgebaut haben. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat im Rahmen der Pandemie Förderprogramme in Höhe von über 110 Millionen Euro aufgelegt, um Hochschulen und Studierende im Land zu unterstützen.

So wurden neben den 28 Millionen Euro im aktuellen Förderprogramm bereits 2020 und 2021 über 40 Millionen Euro für die Digitalisierung der Hochschulen bereitgestellt, außerdem 29 Millionen Euro für Corona-bedingte Zusatzbedarfe und über 13 Millionen Euro für Hygienemaßnahmen an Hochschulen. „Für uns ist klar: Das Studium soll trotz Pandemie erfolgreich verlaufen. Dabei wollen wir alle Studierenden mitnehmen“, so Mettenleiter abschießend.

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