„Weitere 130 Mio. Euro vom Land für digitale Endgeräte an den Schulen“- Sandra Boser MdL zu Besuch in der Stadt Mahlberg

Pressemitteilung

(Mahlberg) Am Dienstag, den 30. Juni 2020, besuchte die Wahlkreisabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Sandra Boser, die Stadt Mahlberg. Bei einem Gespräch mit Bürgermeister Dietmar Benz, den Fraktionsvertretern und den beiden Schulleitungen Johanna Herrmann (Grundschulrektorin) und Marianne Thoma (Rektorin Hansjakob-Förderschule) tauschte sich die Landtagsabgeordnete über aktuelle Themen in der Stadt aus. Angesprochen wurden die Themen „Förderprogramme“, „Schule und Corona“, „Photovoltaikpflicht“ sowie „Bahn“.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dietmar Benz gab die Landtagsabgeordnete zunächst einmal einen Überblick über derzeit wichtige Themen und Förderprogramme. So wurden weitere zusätzliche Hilfen beschlossen, bspw. für Busunternehmen, Vereine oder Kunst und Kultur. Seit dem 01. Juli 2020 können nun die Anträge für die 330 Mio. Euro Liquiditätshilfe für die Gastronomie gestellt werden. „Die Lücke aus den zurückgehenden Steuereinnahmen in den Kommunen wurden über die Abschlagszahlungen durch das Land ausgeglichen, weitere Unterstützungen sind bereits geplant und werden am 15. Juli zwischen Land und den Kommunalen Landesverbänden konkretisiert“, betonte Boser. Darüber hinaus, werde das Hilfsprogramm des Bundes mit der Fortführung der Soforthilfe durch das Land ergänzt, um das Existenzminimum von vielen Soloselbständigen zu sichern, teilte die Landtagsabgeordnete mit. Zudem gebe es in Ergänzung zum Digitalpakt für digitale Endgeräte von Land und Bund weitere 130 Mio. Euro, die den Gemeinden pauschal zur Verfügung gestellt werden, um kurzfristig Leihgeräte für Schüler*innen anzuschaffen.

Daran anknüpfend stieg Bürgermeister Benz in das Thema Schule in Verbindung mit Corona ein und überließ das Wort den beiden Schulleitungen Johanna Herrmann und Marianne Thoma. Frau Thoma erzählte, dass an der Hansjakob-Förderschule rund 70 % der Lehrer*Innen über 50 Jahre seien und der Einstieg in digitale Endgeräte durchaus eine Herausforderung war, die aber inzwischen gut umgesetzt werden konnte. Der Lehrermangel, aufgrund nicht besetzter Stellen, ist auch hier spürbar. Johanna Herrmann ergänzte: „Die Teilzeitstellen sind für die Schulen nicht immer einfach.“ Boser zeigte Verständnis: „Teilzeit geht oftmals zu Lasten der anderen. Derzeit sind 40 % der Lehrer*innen in Vollzeit.“ Man sei hierzu in Gesprächen mit der Gewerkschaft, sagte Boser. Neben den Belastungen durch Corona, gebe es aber auch positive Auswirkungen zu vermelden. So berichtete Thoma, dass die Schüler im selbstständigen Lernen besser geworden seien.

Johanna Herrmann, Rektorin der Grundschule konnte ebenfalls Positives berichten. „Wir sind an der Grundschule in der Digitalisierung gut aufgestellt“, freute sich Herrmann. Hier hakte Bürgermeister Benz kurz ein und verwies darauf, dass es für die Umsetzung des Medienentwicklungsplanes neben Man-Power auch IT-Sachverstand sowie technischen Sachverstand brauche. Sandra Boser pflichtete bei: „In Bezug auf die Digitalisierung muss es neben den Fortbildungen für die Lehrkräfte, auch IT-Support für die Wartung der inzwischen zahlreichen Endgeräte geben.“ Abschließend verwies Boser auf die Sommerschule, die vom Land angeboten werden soll. Dabei können Schüler*innen in den letzten beiden Ferienwochen auf freiwillige Lern- und Unterstützungsangebote der Schulen zurückgreifen, das Kultusministerium erarbeitet hierzu gerade die notwendigen Rahmenbedingungen.

Daran anschließend wurde noch kurz über die Photovoltaikpflicht auf öffentlichen Gebäuden, die im Klimaschutzgesetz verankert werden soll und die Anbindung an die Bahn gesprochen. Hierbei erwähnte Benz, dass es bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen zur Diskussion zwischen Denkmal- und Klimaschutz kommen könne. Zum Thema ÖPNV und Bahn bedaure Benz die momentane Entwicklung des Anfahrens der Haltestellen. Die größeren Haltestellen würden gestärkt und die kleineren abgehängt, so Benz.

Abschließend bedankte sich Sandra Boser für das Treffen und den regen Austausch.

 

Bild: v.l.n.r. Nikolaj Blasi, Ulrike Kesselring, Barbara Frieden, Bernd Sannert, Johanna Herrmann, Sandra Boser, Bernd Dosch, Dietmar Benz, Marianne Thoma

Copyright: Wahlkreisbüro Sandra Boser

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